Auf der Via PanoramicaAuf dem Rückweg von Fasano in Apulien haben wir noch an der Adria in Gabicce Mare für einige Tage Station gemacht. Eine erste Tour führt uns auf der Via Panoramica in Richtung Pesaro. Vor ungefähr 20 Jahren bin ich die Panoramica schon mal gefahren, als ich mit dem RSC Kaiserslautern an der Radtouristik teilgenommen hatte. Allerdings kann ich mich erinnern, dass ich damals wegen dem herrschenden Nebel die schönen Aussichten auf die Adria und das Hinterland noch nicht mal erahnen konnte.
Aber zurück in die Gegenwart. Die Strecke führt über zunächst ungefähr 21 Kilometer bis nach Pesaro. Ein stetiges auf und ab gespickt mit einigen heftigen Steigungen führt uns über Gabicce Monte, Vigna del Mare vorbei an Casteldimezzo und einigen kleineren Ansiedlungen bis nach Pesaro.
Kurz vor Pesaro im HintergrundDiesmal hatten wir keine Sichtprobleme und konnten die grandiosen Aussichten auf die blaue Adria genießen. Den Weg haben wir dann auch zurück genommen immer begleitet von italienischen Rennradlern aber konnten wir auch schon Radfahrer mit allerlei elektrischer Unterstützung sehen.
Insgesamt sind wir ungefähr 47 Kilometer unterwegs gewesen verbunden mit fast 900 geschafften Höhenmetern.
Die zweite Tour führte uns von Gabicce aus über die SS16 ausgezeichnet als Via Romagnana bis nach Pesaro, das wir nach einem leichten auf und ab erreichen. Die Grösse von Pesaro und vor allem das Verkehrsaufkommen hatten wir etwas unterschätzt, sodass es schwierig war, die vorhergesehen Route einzuhalten. So haben wir zunächst eine Ehrenrunde gedreht und haben bemerkt, dass wir an der Stelle doch schon mal waren. Dann haben wir doch noch die grobe Richtung gefunden uns sind über einige Nebenstrassen auch die Ortschaft Treponti durchfahrend auf die SP 47 die Strade Provinciale Gradara gelangt.
Im Hintergrund die Burg GradaraSchon von Weitem kann man die Burg von Gradara nicht übersehen. Dieser immer näher kommend gelangen wir dann auch in den Ort Gradara.Hier führen unterschiedlich steile Wege hoch zur Burg. Von hier aus ist es nicht mehr weit, bis wie direkt auf die Strasse nach Cattolica gelangen. Noch einige Kreuzungen sind zu überqueren und wir kommen an den Ortseingang von Gabicce Mare und fahren dann die Viale Mare hoch wo wir dann auch direkt an unserem Hotel ankommen.
Wieder mal fast 40 Kilometer zum Teil durch die typischen Hinterlandschaften der Adria. Dies ist dann auch der Abschluss unserer Stipvisite an der Adria. Viel später hätten wir aber auch nicht kommen dürfen, in dieser Zeit beginnen schon die Restaurants auf Sparflamme zu arbeiten oder bereits geschlossen zu haben. Aber auch die Hotels beginnen sich langsam winterfest zu machen. Wir fanden dann aber doch ein Restaurant das Bereitschaft hatte und konnten uns so gebührlich verabschieden in Richtung Südtirol, wo es zu dieser Jahreszeit dann doch wieder belebter wird.













